Was hat die Personalintegration mit der Fluktuationsrate zu tun?

Personalintegrationfertig

Wie schaut Ihre Fluktuationsrate aus? Geht es Ihnen wie vielen anderen Unternehmen, schaffen Sie es nicht, Ihre Mitarbeiter/innen über die Probezeit hinaus zu halten?

Dafür kann es zwei Ursachen geben

  • Fehler in der Personal-Auswahl
  • und mangelhafte Personal-Integration

Die Personalbeschaffung können Sie auslagern.

Für die Personalintegration sind sowohl Personalmanagement, Führungskräfte sowie das gesamte Team gefordert.

Während die fachliche Einschulung meist schon sehr strukturiert geplant ist, wird dem sozialen Faktor bei der Integration neuer Mitarbeiter zu wenig Bedeutung bei gemessen. Eine gute Vorbereitung und Planung für die ersten Wochen hilft sowohl dem neuen Mitarbeiter als auch dem Team.

Mit folgenden Maßnahmen sind Sie bestens gewappnet und erleichtern Ihrem neuen Teammitglied den Start in Ihr Unternehmen.

  • Ein Willkommens-Brief vor dem ersten Tag schafft Vertrauen. Er sollte freundliche Willkommensworte sowie Informationen über den Ablauf des ersten Tages enthalten (wer ist Ansprechperson, wer betreut, wo ist Treffpunkt, welches Programm ist vorgesehen).
  • Der erste Tag ist detailliert durchgeplant und gibt Sicherheit und Orientierung.
  • Arbeitsplatz (Schreibtisch), Hilfsmittel (Kleidung, PC, Schlüssel,…), evtl. Willkommensmappe (Handbuch für neue Mitarbeiter/innen) und ein Einarbeitungsplan sind vorbereitet und „warten“ schon auf den neuen Inhaber.
  • Ein Willkommens-Ritual erleichtert das Kennenlernen und vermittelt Wertschätzung. Das kann eine Begrüßung durch Führungskraft und Team bei einem Willkommens-Kaffee während der Dienstzeit sein, ein Willkommens-Paket, ein Blumenstrauß oder ähnliches.
  • Ein „Pate“ übernimmt die persönliche Betreuung über einen bestimmten Zeitraum (z. B. 3 Monate). Er/sie hilft bei persönlichen Fragen und bei der sozialen Integration. Er nimmt die/den Neue/n unter die „Fittiche“.
  • Die Personal-Einarbeitung ist die fachliche Einschulung auf den Arbeitsplatz. Im Rahmen dieses Prozesses kann die Eignung der Arbeitskraft sowie etwaiger Schulungsbedarf festgestellt werden. Darüber hinaus wird erkannt, ob die Erwartungen auf beiden Seiten erfüllt werden können. Sie wird im Einarbeitungsplan fest gelegt.
  • Am Ende der Einarbeitungszeit erhält die neue Arbeitskraft im Rahmen eines kurzen Mitarbeitergesprächs vom direkten Vorgesetzten ein Feedback.

Ihr Team wird Sie gerne dabei unterstützen. Sie werden merken, viele Konflikte und Unsicherheiten bleiben aus und das vorzeitige Ausscheiden von Arbeitskräften wird vermindert.

Ihre Gabriele Selb

Share Button

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.