Brainstorming – ein Werkzeug für alle Fälle

Brainstorming

Brainstorming ist eine Kreativitäts-Technik, die aus dem Trainer- und Berater-Alltag nicht mehr weg zu denken ist.

Sie ist eine der ältesten und am häufigsten verwendeten Kreativitätstechniken. Ihr Erfinder war Alex Osborn (1888 – 1966). Sie findet in der Produktentwicklung, Problemlösung, Marketing, Qualitätsmanagement aber auch im privaten Alltag Anwendung.

Brainstorming sollte vor allem im Team (max 12 Personen) eingesetzt werden. Eine Person aus dem Team moderiert den Ablauf, d.h. greift die Ideen auf, schreibt diese nieder, stellt Verständnisfragen, fasst zusammen und achtet auf die Einhaltung der Regeln.

Natürlich können Sie diese Methode auch alleine anwenden, dann fehlt Ihnen allerdings ein wichtiger Erfolgsfaktor – die kreative Inspiration durch das Team.

Vorab die Regeln

Es gibt 3 Regeln, an die Sie sich halten sollten.

  • Geben Sie einen fixen Zeitrahmen für das Brainstorming vor.
    B. 20 min, je komplexer und wichtiger das Thema, umso mehr Zeit werden Sie brauchen, um das ganze kreative Potenzial zu nutzen.
    Oft fällt den Teamkollegen nach ein paar Minuten nichts mehr ein, warten Sie ab, nach meiner Erfahrung kommt dann nochmal ein Schwung kreativer Ideen.
  • Quantität geht vor Qualität
    Achten Sie darauf, dass alle Ideen erfasst werden, je mehr umso besser
  • Keine Wertung vornehmen
    während der Brainstorming-Phase dürfen die Ideen nicht bewertet werden, auch augenscheinlich unsinnige Ideen bringen Input für neue Ideen

Vorgehensweise

Wenn Sie moderieren, dann sollten Sie wie folgt vorgehen

  • Schreiben Sie die Aufgabenstellung als Überschrift auf einen großen Bogen Papier.
  • Erklären Sie die Regeln, geben Sie einen Zeitrahmen vor.
  • Das Team ruft Ihnen die Ideen zu oder schreibt diese auf Kärtchen.
  • Greifen Sie die Ideen auf und schreiben Sie diese auf den Bogen Papier oder heften die Kärtchen an eine Pinnwand.
  • Bewerten und Sortieren sie noch NICHT.
  • Wenn die Zeit um ist, können Sie gemeinsam mit dem Team die Ergebnisse weiter verarbeiten.

Mögliche Verarbeitung der Ideen

  • Ideen analysieren auf Umsetzbarkeit, die besten auswählen und umsetzen
  • Ideen clustern, d.h. sortieren und bestimmten Themengruppen zuordnen und mit den Themengruppen weiterarbeiten (wenn ich vorhabe zu clustern, sollte ich das Brainstorming mit Karten durchführen)

z. b. so

Brainstorming gecluster

Anwendungs-Beispiele für Brainstorming im Qualitätsmanagement

 „Welche Fehler können bei der Produktrealisierung auftreten“

„Was erwarten sich unsere Kunden von unserem Service?“

Anwendungs-Beispiele für Brainstorming im privaten Alltag

„Was müssen wir alles berücksichtigen, wenn wir eine Party planen“

 „Für und Wider wenn wir uns ein Haustier anschaffen.“

 

Wenn Valerie Grundnigg und ich neue Konzepte entwickeln oder komplexe Aufgaben gemeinsam lösen wollen, starten wir immer mit einem Brainstorming,

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Ausprobieren

 Ihre Gabriele Selb

 

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